Archiv der Kategorie: Aktuelles

Fachtag: Impulse für die Jungenarbeit – Denkanstöße und Praxisbeispiele am 07.07. in Weinstadt

In der Tradition der Fachtage vergangener Jahre organisiert die LAGJ auch in diesem Jahr eine  ganztägige Fortbildungsveranstaltung für Fachkräfte aus Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule. In sieben Workshops werden die Teilnehmenden ganz praktisch erleben, wie Jungenarbeit in den unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen wirken kann. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme international und bundesweit arbeitender Trainer, u.a. Alan Brooks aus München, der seit vielen Jahren als Tänzer und Choreograph in Schulen insbesondere mit Jungen* arbeitet, Andreas Hechler, der als  Bildungsreferent  des Berliner Instituts für Bildung und Forschung Dissens zu geschlechterreflektierter Neonazismusprävention tätig ist und Peter Bienwald, Bildungsreferent der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen, der den Einführungsvortrag: „Jungenarbeit – auch das noch! Impulse zur Bedeutsamkeit eines vernachlässigten Querschnittsfeldes sozial-/pädagogischer Arbeit“ halten wird. NEUER ANMELDESCHLUSS: 06.07. 2017

[Flyer mit Anmeldeblatt]         [Pressemeldung]        [Anfahrt]

III. Kurs JULEICA PLUS für junge Menschen mit Fluchterfahrung – Ausschreibung online

Am 14. Februar 2020 wird bereits der III. Durchgang der Jugendleiter*innenfortbildung von LAGJ, Türkischer Gemeinde B-W., Jugendbildungswerk der AWO und PYRAMIDEA in Stuttgart beginnen. Das Spezifikum der JULEICA Plus besteht darin, dass sie sich an junge Menschen mit Fluchterfahrungen richtet. Neben der Vermittlung organisatorischer, rechtlicher und politischer Grundlagen, sowie dem obligatorischen Erste-Hilfe-Kurs, zeichnen diesen Kurs Lernfelder des interkulturellen und geschlechterbewussten Handelns aus.  Einzelheiten zu allen VI Modulen sind im Flyer zu finden. Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Die Anmeldefrist endet am 15. 01. 2020.

[Flyer]      [Anmeldung]           [Fotostrecke JULEICA Plus II]

Ohne Geschlechtergerechtigkeit keine Demokratie! Offener Brief an Bundesministerin Giffey

 Zahlreiche Expert*innen und Organisationen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter die LAGJ BW e.V., forderten heute, am 28.10. 2019, in einem Schreiben an Ministerin Giffey, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Ressourcen für die Bekämpfung von Antifeminismus, Sexismus und Gleichstellungsfeindschaft bereitzustellen. Hintergrund ist die Tatsache, dass ab 2020 im Förderprogramm „Demokratie leben!“ des BMFSFJ statt der bisherigen 400 Modellprojekte nur noch 100  gefördert werden sollen. Dabei wird besonders der Bereich der Bekämpfung von Antifeminismus, Sexismus und Feindschaft gegen Gleichstellungspolitiken und Geschlechterforschung betroffen sein. Für eine wirksame Prävention gegen Rechtsextremismus und Fundamentalismus sind aber innovative Ansätze zur Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit zentral. Der Brief führt gute Gründe für eine Überprüfung der geänderten Förderpolitik an.

Zum Offenen Brief                Zur Pressemeldung

Jungen im Blick (JUB) sucht Sozialpädagogen* (80%, Stuttgart)

Konkret sucht der GesundheitsLaden e.V. als Träger für seine Einrichtung JUB  einen staatlich anerkannten  Sozialpädagogen* (80%), gerne mit therapeutischer Zusatzqualifikation. JUB ist die Informations- und Beratungsstelle für Jungen* von 8 – 20 Jahren in Stuttgart. Arbeitsschwerpunkte sind  u.a. die Planung, Durchführung und Evaluation von Workshops mit Jungen* in den Bereichen Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention, aber auch Beratungen von Jungen* und jungen Männern*. Bewerbungsschluss: 15.11.2019. Weiter

VIII. Weiterbildung zum Jungenarbeiter* gestartet

Am 10.10. 2019 begann der achte Durchgang unserer erfolgreichen und bundesweit anerkannten Qualifizierungsreihe mit 7 Modulen (15 Tage innerhalb eines Jahres), die eine fachliche Lücke der geschlechterbewussten Sozialarbeit schließt. 13 Fachkräfte aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus begannen die aktuelle Weiterbildung. Damit hat die LAGJ BW unter der pädagogischen Leitung von Kai Kabs-Ballbach und Armin Krohe-Amann in den vergangenen 10 Jahren bereits über 100 Fachkräfte zum Jungenarbeiter* qualifiziert.           [Flyer WBJA]

Motivation & Fachlichkeit. Workshop für Multiplikatoren* im Projekt „Yezidische Jungs* II“

Am 10.10. nahm die zweite Projektphase mit einem Workshop für Multiplikatoren* an Fahrt auf. Aus allen Teilen des Bundeslandes, von Ulm bis Freiburg, über Tübingen bis Heilbronn waren Ansprechpartner* gekommen, die schon in der ersten Projektphase 2019 besonders schutzbedürftige männliche* Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben begleitet hatten.  Ziel des Projekts ist es, die Integration männlicher* Kontingentflüchtlinge aus dem Irak in die Aufnahmegesellschaft zu fördern und dabei Selbstbestimmung, sowie eigene Interessensvertretung zu stärken. Empowerment im Bereich eigener Rechte, aber auch die Reflexion von Geschlechter-, Diskriminierungs- und Gewaltverhältnissen sind wesentliche Projektbereiche. Die Vermittlung eines Leitfadens diente dazu, alle Beteiligten für die zweite Projektphase an Board zu bringen.

Gefördert wird das auf zwei Jahre angelegte Projekt vom Staatsministerium BW, umgesetzt von InsideOut, LAGJ BW, Jungen im Blick, ajs und tgbw.

[Fotostrecke Multiplikatoren*-WS 10/2019]           [Projektphase I]

Auftakt JULEICA PLUS (Kurs 2) für Menschen mit Fluchterfahrungen

Am vergangenen Freitag, 04.10., war es soweit: mit 12 Teilnehmenden aus Syrien, dem Irak, Togo und anderen Ländern begann unser zweiter Durchgang der Jugendleiter*innen-Fortbildung JULEICA Plus. Sie lädt insbesondere junge Menschen mit Fluchterfahrungen ein, Fähigkeiten für die selbst organisierte Jugendarbeit zu erlernen. Dazu gehören auch das Verständnis rechtlicher Hintergründe und politischer Grundlagen, um sich aktiv für die eigenen Interessen einsetzen zu können, aber auch Lernfelder interkulturellen und geschlechterbewussten Handelns. Zum Auftakt gab es auch einen Erste-Hilfe-Kurs, bei dem sich die Teilnehmenden u.a. über länderspezifische Unterschiede austauschten. Einzelheiten zu allen Modulen sind im Flyer zu finden.

[Flyer]             [Fotostrecke]             [Kontakt]

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Nr. 3 im Kartenset der LAGJ: Was ist männlich*?

„Männlich* ist alles, was Mann* macht“, heißt es salopp, und doch stehen Jungen* schon in jungen Jahren unter enormem Druck, gesellschaftliche Männlichkeitserwartungen zu erfüllen.  Jungenarbeit bietet hier vielfältige Orientierungen und gleichzeitig Entlastung vor dem hohen Druck, sich als Junge* „richtig“ verhalten zu müssen. Für Fachkräfte, die Jungen* begleiten, legen wir gerade aktuell die Weiterbildung zum Jungenarbeiter* auf. Geschlechterbewusstes Handeln mit Jungen* und jungen Männern* steht im Zentrum des Qualifizierungsangebots mit 7 Modulen.

[Download Karte 1]      [Download Karte 2]      [Download Karte 3]     [Weiterbildung Jungenarbeiter*]     [Bestellung Kartenset]

LAGJ wirbt mit Kartenset für geschlechterbewusste (Sozial-)Pädagogik

Auch die Kategorie Geschlecht ist gesellschaftlichen Wandlungen unterworfen und damit auch Anforderungen an Männlichkeiten* bzw. geschlechtliche Performanz. Diese und andere Botschaften enthalten die von der LAGJ BW entworfenen Karten, die zum Nachdenken über geschlechtersensible (Sozial-)Pädagogik und Politik anregen sollen. Das Set von Karten mit 4 verschiedenen Motiven kann bei uns bestellt werden. Kontakt

[Download Karte 1]      [Download Karte 2]

JULEICA PLUS zum Zweiten. Anmeldung eröffnet

Im Rahmen des Projekts „DEEP YOUNG PARLIAMENT (DYP)“ organisiert die LAGJ nun bereits zum zweiten Mal eine Multiplikator*innen-Fortbildung für Jugendliche mit Fluchterfahrung. Das Projekt führen wir in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) und anderen Partner*innen durch. Es dient u.a. der Mobilisierung für politische, soziale und kulturelle Beteiligung in der Jugendarbeit. Besonders Mitglieder der LAGJ, die mit geflüchteten Jugendlichen aller Geschlechter arbeiten, laden wir ein, diese darauf hinzuweisen. Weiterlesen

(Post-)Kartenaktion der LAGJ: Jungen* brauchen Jungenarbeit!

Um diese Aussage zu begründen, aber besonders, um Multiplikator*innen, insbesondere Fachkräfte, einzuladen, ihren Blick in der professionellen Arbeit mit Jungen* zu schärfen und sich mit Inhalten von Jungenarbeit auseinanderzusetzen hat die LAGJ ein Kartenset entwickelt, das bei uns in Kürze bestellt werden kann. In den kommenden Wochen werden wir die einzelnen Karten auf unserer Webseite vorstellen. Wir freuen uns, wenn dieses Materialset Verwendung findet: als Post- oder Einladungskarte, als Diskussionsgrundlage im Team oder in Gesprächen mit Jungs* oder als Anregung, an Tür, Pinnwand oder Spiegel.

[Download Karte 1]                 [Grundpositionenungen Jungenarbeit]