Archiv der Kategorie: Aktuelles

Fachtag: Impulse für die Jungenarbeit – Denkanstöße und Praxisbeispiele am 07.07. in Weinstadt

In der Tradition der Fachtage vergangener Jahre organisiert die LAGJ auch in diesem Jahr eine  ganztägige Fortbildungsveranstaltung für Fachkräfte aus Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule. In sieben Workshops werden die Teilnehmenden ganz praktisch erleben, wie Jungenarbeit in den unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen wirken kann. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme international und bundesweit arbeitender Trainer, u.a. Alan Brooks aus München, der seit vielen Jahren als Tänzer und Choreograph in Schulen insbesondere mit Jungen* arbeitet, Andreas Hechler, der als  Bildungsreferent  des Berliner Instituts für Bildung und Forschung Dissens zu geschlechterreflektierter Neonazismusprävention tätig ist und Peter Bienwald, Bildungsreferent der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen, der den Einführungsvortrag: „Jungenarbeit – auch das noch! Impulse zur Bedeutsamkeit eines vernachlässigten Querschnittsfeldes sozial-/pädagogischer Arbeit“ halten wird. NEUER ANMELDESCHLUSS: 06.07. 2017

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Abschluss der VII. Weiterbildung zum Jungenarbeiter*

Am 19. Februar haben 16 Teilnehmende mit einem feierlichen Event, an dem auch Harald Frank, stellvertretender Leiter des Referat 25 „Gleichstellung“ im Ministerium für Soziales und Integration, teilgenommen hat, den Abschluss ihrer fast einjährigen Weiterbildung begangen. Dabei wurden Lernerfahrungen der gesamten Weiterbildung reflektiert und Highlights gewürdigt. Kritisch wurde angemerkt, dass die Weiterbildung noch immer eine Ausbildungslücke in der Qualifikation von Sozialarbeiter*innen/Sozialpädagog*innen füllen muss. Ein nächster Durchgang ist bereits in Vorbereitung und wird am 10.10. 2019 starten. Interessenten* können sich schon heute bei der LAGJ melden. Kontakt

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LAGJ BW e.V. sucht Bildungsreferent*in (100% in Anlehnung an TV-L)

Wir suchen zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine geeignete Fachkraft zur Verstärkung unserer Geschäftsstelle. Aufgaben der Stelle beinhalten u.a. die Organisation und Durchführung von diversen Bildungsformaten für Fachkräfte, Multiplikator*innen und Träger*innen, die Entwicklung von Projekten mit besonderem Bezug auf die Vielfalt von Jungen* sowie auf Jungen* mit Benachteiligungs- und/oder Diskriminierungserfahrungen, weiterhin die Beratung der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch von Jugendhilfeträger*innen, Kitas und Schulen hinsichtlich geschlechter- und differenzbezogener Arbeit.

Zur Ausschreibung

Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit BW ist seit dem 14.12. 2018 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband – Landesverband BW e.V.

Die LAGJ BW hat entschieden, sich einem der großen Wohlfahrtsverbände anzuschließen, um damit seine soziale Ausrichtung zu betonen. Wir  stehen hinter den Werten des PARITÄTISCHEN, der  gleiche Möglichkeiten für jede*n bei der  Lösung sozialer Probleme und der Gestaltung einer humanen Gesellschaft fördert. Als konfessionell, weltanschaulich und parteipolitisch unabhängiger Spitzenverband stärkt DER PARITÄTISCHE die  Vielfalt von Ansätzen  und  innovative Lösungen in der Wohlfahrtspflege und vertritt gesellschaftspolitische Maximen wie soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Chancengleichheit. Die Gleichheit der Geschlechter ist ein wesentliches Prinzip des PARITÄTISCHEN.

Zur Webseite des PARITÄTISCHEN BW     Zum Grundwertepapier

DEEP YOUNG PARLIAMENT (DYP) – Ein Projekt zur Integration und Jugendbeteiligung

Gemeinsam mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw), dem Jugendwerk der AWO, und dem Verein Pyramidea entwickelt die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit seit Juli 2018 über einen Zeitraum von zwei Jahren Angebote, die sich besonders an männliche* geflüchtete Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren richten. Das Projekt, das aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gefördert wird, verfolgt die Ziele, Selbstorganisation von jugendlichen Geflüchteten aller Geschlechter zu stärken, sie bei ihrem Ankommen in Deutschland zu unterstützen und Möglichkeiten zur politischen, kulturellen und sozialen Partizipation sowie des zivilgesellschaftlichen Dialogs gemeinsam mit der Zielgruppe zu entwickeln. Weiterlesen

Fachtagung (28. – 29.11.): Professionell gegen Gewalt arbeiten – Prävention sexualisierter Gewalt an Jungen* im Kontext der männlichen* Geschlechterkonstruktion

Die von der LAG Jungenarbeit BW e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit und dem Paritätischen Jugendwerk organisierte Tagung  setzt Schwerpunkte zu einem wichtigen und viel zu lang verdeckten Thema. In den letzten Jahren gelingt es zwar zunehmend, sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen öffentlich zu machen und über Schutzmöglichkeiten nachzudenken. Weniger offen wird allerdings das Thema geschlechterbezogen jenseits stereotyper Bilder aufgearbeitet. Mit der Tagung werden Referierende, wie Dr. Cornelia Helfferich (Evang. Hochschule Freiburg), Bernard Könneke (dissens Berlin), Dr. Tina Spies (Uni Potsdam) und Dr. Peter Mosser (KIBS München) in Vorträgen und zahlreiche weitere Fachpersonen in Workshops sich den unterschiedlichen Fassetten des Tagungsthemas annähern und dabei konstruktiv und geschlechterbezogen über bestehende Bilder hinaus, unterschiedliche Dimensionen sexualisierter Gewalt für alle Geschlechter besprechen. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aller Geschlechter. Eine Einführung wird am ersten Tag Dr. Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, geben.

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Modellprojekt Yezidische Jungs geht in die nächste Phase

Mit dem ersten „nature bound“ – einer erlebnispädagogischen Freizeit, die vom 29.06. – 01.07.

stattfand, ist das Projekt in seine zweite Phase getreten. Auf der dreitägigen Freizeit am Waldtor nahe Heimsheim konnten über zwanzig yezidische männliche* Geflüchtete zwischen 12 und 19 Jahren aus unterschiedlichen Orten, Abstand zu ihrem Alltag gewinnen, sich untereinander besser kennenlernen, neue Seiten an sich entdecken und mit Fachmännern* aus ihren Wohnorten, die sie künftig bei ihren Anliegen begleiten werden, in einen vertrauensvollen Kontakt eintreten. Übernachtet wurde in Tipis oder im Freien, das Lagerfeuer und der Bach, aber auch der Essensplatz an einem Unterstand waren zentrale Treffpunkte. Ein besonderes Highlight lieferte das Bogenschießen, das – pädagogisch angeleitet – auch als Metapher für die eigene Zukunftsplanung stand. Diese Zukunftsarbeit wurde in einem kleinen Anspiel von Teamern vorbereitet und mit den Jugendlichen in einer Kleingruppenarbeit vertieft. Mitmännliche* Begleitung ist ein Ansatz der Jungenarbeit, der auch Grundlage der Freizeit war. Die Teamer hatten sich vor der Freizeit daher in einem Workshop mit Geschlechterkonzepten und eigenen Zugängen zu männlicher* Performanz auseinandergesetzt.

[Fotos nature bound]        [Fotos Anleiter-Workshop]

Auftakt der VII. Weiterbildung zum Jungenarbeiter* in Karlsruhe

Am 18. Juni 2018 starteten 15 männliche* Fachkräfte mit der neu aufgelegten und inhaltlich überarbeiteten Weiterbildung der LAG Jungenarbeit BW. Die Teilnehmenden kommen aus vielen Regionen quer durch Baden-Württemberg, von Teningen im Südwesten, über Herrenberg, Pforzheim und Heidelberg bis Schwäbisch Hall im Nordosten des Ländles. Sie arbeiten in unterschiedlichen sozialpädagogischen Berufsfeldern wie dem HzE-Bereich, der Offenen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit. Aber auch beraterische und erlebnispädagogische Aufgabenbereiche sind vertreten. Berufserfahrungen, die aktiv in die Weiterbildung eingebracht werden, spielen eine wichtige Rolle in der praxisbezogenen Ausrichtung der Qualifikationsreihe.  Fachliche Inputs qualifizierter Referierender, wie Olaf Jantz (transkulturelle Jungenarbeit) und Dr. Reinhard Winter (Jungengesundheit) sorgen für die besondere Qualität der Weiterbildung. Den Auftakt im zweiten Modul wird Benjamin Götz, qualifizierter Jungenarbeiter* der LAGJ sowie Erlebnis- und Medienpädagoge mit Lehraufträgen an der HS Esslingen und der KVJS Fachschule Bildungszentrum Schloss Flehingen, machen. Er wird das Thema: „Geschlechterbezogene Ansätze in der pädagogischen Arbeit mit Medien“ praxisnah bearbeiten. Weiter

Erkenntnisgewinn und Spaß beim Workshop „Jungenarbeit trifft Sexualpädagogik“.

Die LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg hatte eingeladen und 17 Fachkräfte waren am 04.06. ins Karlsruher Jugendhaus Südwest gekommen, um gemeinsam mit Sandro Dell’Anna, Referent der LAG Jungenarbeit NRW, ein kreatives und neuartiges sexualpädagogisches Material- und Methodenset auszuprobieren bzw. auf seine Nutzbarkeit für die sexualpädagogische Arbeit mit Jungen* zu überprüfen. Das Besondere war dabei der kenntnisreiche Bezug auf Jungen* zwischen 14 und 21 Jahren und ihre Fragen, Anliegen und Bedürfnisse. Entwickelt worden war das Set in einer intensiven Erprobungsphase mit Jungengruppen und Fachkollegen* in NRW.

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LAGJ begrüßt vier neue Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung 2018

Im Weissenburg Zentrum LSBTTIQ Stuttgart versammelten sich  am 17. Mai 2018, dem internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, Vorstand, Ausschuss und Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit BW e.V., die insgesamt 18 Institutionen vertraten, zur Jahreshauptversammlung 2018. Dabei konnten 4 neue Mitglieder, der Internationale Bund Baden, der Jungenarbeitskreis der AGJF im Landkreis Karlsruhe, die Abteilung Erziehungshilfen mit ihrem Arbeitskreis Jungenarbeit im Jugendamt der Stadt Stuttgart sowie Kai Berger aus Filderstadt, als Einzelmitglied, aufgenommen werden. Die LAGJ freut sich  über die wachsende Beteiligung und begrüßt die neuen Mitglieder sehr herzlich. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand eine Zukunftswerkstatt der Jungenarbeit statt, bei der sich die 25 Teilnehmer*innen mit der Frage befassten, wohin Jungenarbeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und damit verbundener Herausforderungen steuert.  Dokumentation Zukunftswerkstatt

[Fotostrecke MV]       [Fotostrecke Zukunftswerkstatt]

VII. Weiterbildung zum Jungenarbeiter* – Differenz- und geschlechterbewusstes Handeln mit Jungen* und jungen Männern* (Start: 18.06.)

Die von der  LAGJ bereits mehrfach angebotene und nun aktualisierte Qualifikation wird interessierten Fachmännern* fachliches Handwerkszeug, Arbeitsweisen und intersektionale Grundlagen für die pädagogische Arbeit mit Jungen* und männlichen* Jugendlichen vermitteln. Neben bewährten Trainern* wurden drei neue Trainer*innen gewonnen und die Inhalte, z.B. in den Bereichen Gesundheit, neue Medien, Vielfalt der Geschlechter und Arbeit mit geflüchteten Jungen*/jungen Männern* überarbeitet bzw. erweitert. Für Fachkräfte in Teilzeit oder mit geringem Verdienst kann eine Bildungsprämie beantragt werden. Am Thomashof, Karlsruhe-Durlach beginnt das erste Modul am 18.06.2018.

[Flyer]       [Anmeldebogen]