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24. November 2026
Kollegiale Fachberatung (Rückfall-)Prävention
Die Kollegiale Fachberatung (Rückfall-)Prävention findet an jedem letztem Dienstag im Monat für jeweils zwei Stunden statt. Hier schaffen wir Raum für vielfältige Themen rund um die Prävention, Intervention und Rückfall-Prävention von Gewalt, die Fachkolleg*innen in ihrer Praxis beschäftigen, und kommen dazu in einen niedrigschwelligen kollegialen Austausch.
Ziel der kollegialen Fachberatung ist es, Unsicherheiten in der Haltung von Fachkräften, den Umgang mit schwierigen Fragestellungen und in der Begleitung von Jungen* und jungen Männern* auf eine Weise zu besprechen, das daraus Orientierung und Handlungssicherheit entstehen.
Das Format lebt davon, dass sich Fachkräfte mit ihren Themen und Bedarfen einbringen – und diese fachlich angemessen diskutiert und beantwortet werden. Jeder Termin greift zudem eine bestimmte Fragestellung oder Thematik auf, zu der es einen kurzen fachlichen Impuls durch wechselnde Referent*innen gibt. Daran schließt sich der kollegiale Austausch zum jeweiligen Thema sowie zu den Fragen und Anliegen der Teilnehmenden an.
Durch die Termine werden jeweils zwei Kolleg*innen aus der LAGJ*M* bzw. ihrem Umfeld führen. Wir freuen uns auf ein neues fachlich bestärkendes Format mit Euren Fragen, Themen und Anliegen und einen gemeinsamen offenen Lernprozess.
Am 24. November stehen die Themen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Mittelpunkt der kollegialen Fachberatung: Welche Herausforderungen begegnen Fachkräften in der Praxis? Wie kann ein angemessener Umgang mit Verdachtsfällen, Grenzverletzungen und konkreten Situationen aussehen? Kai Kabs-Ballbach eröffnet den Termin mit einem kurzen fachlichen Impuls und bietet Anknüpfungspunkte für den anschließenden kollegialen Austausch. Dabei ist auch Raum für Fragen und Anliegen aus der eigenen Praxis.
Link zur Teilnahme:
https://us02web.zoom.us/j/81234733989
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
Kai Kabs-Ballbach ist Diplom-Pädagoge, Therapeut und Kinderschutzfachkraft. Er ist Geschäftsführer und Projektleiter der LAGJ*M*BW und verantwortet u. a. die Männer*arbeit und das Projekt Männlichkeiten 2.1, die Weiterbildung zur/zum Jungen*arbeiter*in sowie die Finanzverwaltung der Organisation.
Das Angebot findet statt im Rahmen des Projektes "Wege öffnen - Netzwerk für Prävention, Rückfallprävention und geschlechter- und diversitätsbezogene Beratung". „Wege öffnen“ ist ein Projekt der LAG Jungen*- und Männer*arbeit Baden-Württemberg e.V., finanziert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

