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29. April 2026
Verstehen, stärken, vorbeugen: Suchtprävention in der Arbeit mit Jungen*
29.04.2025 09:00-13:00 Uhr
Beschreibung
Bei fast allen stoffgebundenen und nicht-stoffgebundenen Süchten gibt es deutlich mehr männliche* Abhängige als weibliche*. Jungen* konsumieren deutlich mehr legale und illegale Drogen als Mädchen*. Gaming Disorder („Computerspielsucht“) ist fast ausschließlich bei Jungen* diagnostiziert. Doch warum ist dies so? Neben sozialen Normen, den Anforderungen an Jungen* in Strukturen der hegemonialen Männlichkeit, männlichem Risikoverhalten und anderen sozialen und gesellschaftlichen Faktoren gibt es auch biologische Gründe warum Jungen* einen höheren Suchtmittel- und Drogenkonsum und somit auch ein höheres Gefährdungsrisiko für eine Suchtentwicklung haben als Mädchen*.
Deshalb muss Suchtprävention immer durch die Genderbrille betrachtet und durchgeführt werden. In diesem Workshop wollen wir herausfinden wie wir Jungen* effektiv in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und sie für die Gefahren von Sucht sensibilisieren können. Unser interaktiver Online-Workshop bietet Fachkräften aus der Jugendhilfe praxisnahe Ansätze und wertvolle Impulse, um Suchtprävention gezielt in der Arbeit mit Jungen* umzusetzen.
Inhalte des Workshops
– Einführung in das Thema Suchtprävention: Grundlagen und aktuelle Herausforderungen
– Spezifische Risiken und Bedürfnisse von Jungen* im Kontext von Konsum und Suchtverhalten
– Methoden und Ansätze zur Suchtprävention
– Praxistipps für die Einbindung von Suchtprävention in den Alltag der Jungen*arbeit
– Reflexion und Austausch
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an alle Fachkräfte der Jugendhilfe, Jungen*arbeiter*innen, Fachkräfte der OKJA, Schulsozialarbeiter*innen, Jugendsozialarbeiter*innen die in ihrer täglichen Arbeit mit Jungen* arbeiten. Es können bis zu 25 Personen teilnehmen.
Teilnahmekosten
Die Teilnahme ist kostenlos.
Referent

Benjamin Götz (M.A. Bildung & Medien), Fachreferent für Suchtprävention und Gesundheitsförderung, Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs bw). Sozialarbeiter, Erlebnis- und Medienpädagoge, Jungenarbeiter und freier Referent für die bpb.
Förderhinweis
Eine Veranstaltung der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der Landesarbeitsstelle der Aktion Jugendschutz in Baden-Württemberg - gefördert im Rahmen des Projektes „Dranbleiben!“, finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.


