DRANBLE!BEN – „Gem(einsamkeit) (er*)leben!

Mit „DRANBLE!BEN“ stärkt die LAG Jungen*- und Männer*arbeit Baden-Württemberg Fachkräfte darin, Einsamkeit bei jungen Menschen zu erkennen, zu verstehen und präventiv zu handeln.

Ziel des Projekts ist es, geschlechter- und diversitätsbewusste Perspektiven auf Einsamkeit zu fördern und Wege aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte Jungen*, junge Männer* und andere junge Menschen in Phasen von Isolation, Rückzug oder Belastung unterstützen können.

Unsere ANGEBOTE!:

Das Projekt „DRANBLE!BEN“ bietet praxisnahe Formate für Fachkräfte, Teams und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Bildungsarbeit. Alle Angebote sind Geschlechter- und diversitätsbewusst gestaltet, mit Fokus auf Jungen*, junge Männer* und multiperspektivischen Ansätzen.

Für die Jahre 2025–2026 sind spannende Workshops, Fortbildungen, Fachtage, Coachings und Austauschräume, etc. geplant, die ihr unten entdecken könnt.

MULTIPLIKATOR*INNEN-FORTB!LDUNG 2026: „DRANBLE!BEN – Jungen* und Männer* verstehen: Einsamkeit erkennen, Handeln lernen“

KURZBERSCHRE!BUNG:
Die Fortbildungsreihe „DRANBLE!BEN – Jungen* und Männer* verstehen: Einsamkeit erkennen, Handeln lernen“ richtet sich an Fachkräfte sowie Kooperationspartner*innen, die Jungen* und junge Männer* professionell begleiten und unterstützen.

In sechs praxisnahen Modulen werden zentrale Themen der Jungen*- und Männer*arbeit behandelt – von Grundlagen und Prävention von Einsamkeit über Geschlecht, Männlichkeitsanforderungen, sexuelle Bildung und Intersektionalität bis hin zu Gewalt-, Trauma- und digitalen Lebenswelten.

Die Reihe verbindet aktuelle fachliche Erkenntnisse mit konkreten Methoden für die pädagogische Praxis und legt einen besonderen Fokus auf Diversität, Gesundheit und gesellschaftliche Herausforderungen.

FORTB!LDUNGSTERMINE:

KL!CK hier: MODUL 1: „Grundlagen der Jungen*arbeit & Prävention von Einsamkeit“

Mittwoch, 22. April 2026 (Stuttgart): Im ersten Modul erfahrt ihr alles Wichtige über die Grundlagen der Jungen*- und Männer*arbeit, gesellschaftliche Entwicklungen, den Status quo von Einsamkeit und die sozialen Welten von Jungen* und jungen Männern*. Außerdem beleuchten wir Zusammenhänge zwischen Einsamkeit, Gesundheit und psychischen Erkrankungen und zeigen praxisnahe Möglichkeiten für pädagogisches Handeln auf.

KL!CK hier: MODUL 2: „Geschlecht, Männlichkeitsanforderungen & pädagogische Praxis“

Mittwoch, 13. Mai 2026 (Stuttgart): Hier liegt der Fokus auf Geschlecht, Männlichkeitsanforderungen und deren Wirkung auf junge Menschen. Die Einheit verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Methoden, berücksichtigt unterschiedliche Perspektiven und zeigt, wie geschlechter- und diversitätsbewusstes Handeln in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden kann.

KL!CK hier: MODUL 3: „Sexuelle Bildung & Jungen*arbeit“

Freitag, 19. Juni 2026 (Stuttgart): Hier liegt der Fokus auf Geschlecht, Männlichkeitsanforderungen und deren Wirkung auf junge Menschen. Die Einheit verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Methoden, berücksichtigt unterschiedliche Perspektiven und zeigt, wie geschlechter- und diversitätsbewusstes Handeln in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden kann.

KL!CK hier: MODUL 4: „Mehrfach betroffen – mehrfach übersehen?“ Intersektionalität und pädagogisches Handeln“

Dienstag & Mittwoch, 7./8. Juli 2026 (Karlsruhe): In Modul 4 setzen wir uns mit dem Konzept der Intersektionalität auseinander und beleuchten, wie sich multiple Diskriminierungs- und Ungleichheitsverhältnisse gegenseitig verstärken. Im Fokus steht die Frage, warum mehrfach belastete und mehrfach diskriminierte Personen häufiger von Überlastung und Einsamkeit betroffen sind und wo Ansatzpunkte für professionelles pädagogisches Handeln im eigenen Arbeitsfeld sind.

KL!CK hier: MODUL 5: „Zwischen Verletzlichkeit und Erwartungsdruck: Gewalt- und Traumaerfahrungen sowie Einsamkeit bei Jungen* und jungen Männern*“

Freitag, 7. August 2026 (Stuttgart): In dieser Fortbildungseinheit setzen wir uns mit den Zusammenhängen von Gewalt, Traumatisierung und Einsamkeit auseinander und beleuchten deren Bedeutung für die pädagogische Arbeit mit Jungen* und jungen Männern.

KL!CK hier: MODUL 6: „Digitale Lebenswelten von Jungen* und Männern* – Manosphere, Social Media, Einsamkeit und ihre Bedeutung für pädagogisches Handeln“

Mittwoch, 30. September 2026 (Stuttgart): In dieser Fortbildungseinheit setzen wir uns mit digitalen Medien-Lebenswelten von Jungen* und jungen Männern* auseinander. Im Fokus steht die Frage, wie digitale Codes, Online-Content und algorithmisch geprägte Bubbles Erfahrungen von Einsamkeit, Kränkungen und Schamgefühlen beeinflussen und verstärken können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung dieser Entwicklungen für die pädagogische Praxis.

Jede Einheit kann einzeln gebucht und besucht werden. Für die Teilnahme wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Außerdem ist die Anmeldung für die gesamte Fortbildungsreihe möglich und wird von uns bei Teilnahme an fünf der insgesamt sechs Einheiten mit dem Zertifikat „DRANBLE!BEN-Fachkraft für Jungen*gesundheit“ bescheinigt.

Ort: Haus der Jugendarbeit Stuttgart-Vaihingen, Thomashof Karlsruhe-Stupferich & online!

MED!EN:

Das Projekt „DRANBLE!BEN“ nutzt Social-Media und digitale Formate, um Aufmerksamkeit für das Thema Einsamkeit und Geschlechterrollen zu schaffen. Durch Videos, Streams und kurze Info-Clips werden Themen wie Männlichkeit, Isolation, Empathie und Prävention niederschwellig und kreativ vermittelt.

Ich will zum Twitch-Kanal!

Live-Streams zu Themen rund um Männlichkeiten, Einsamkeit und Jugendkultur

Ich will zum YouTube-Kanal!

Kurzclips, Interviews & Projekteinblicke

Ich will zum Instagram-Kanal!

Updates, Veranstaltungen & Behind The Scenes, etc.

VERB!NDUNG:

Bildungsreferent & Projektleitung:
Thobias Pulimoottil
LAG Jungen*- und Männer*arbeit Baden-Württemberg e.V.
E-Mail: thobias.pulimoottil@lag-jungenarbeit.de
Mobil: 0151 43369969
Homepage: www.lag-jungenarbeit.de

Für Fragen, Kooperationen und Interesse an Workshops oder Fortbildungen freuen wir uns über Ihre Nachricht oder Kontaktaufnahme über das Formular. – Wir bleiben dran!


Projektförderung: „Dranbleiben!“ ist ein Projekt der LAG Jungen*und Männer*arbeit Baden-Württemberg e.V., finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

Logo des Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg