4. Wie wollen Sie dem im Bericht aufgezeigten Mangel an belastbaren Daten im Feld der Jungengesundheit in Baden-Württemberg in der kommenden Legislaturperiode abhelfen?

  • Wir Grüne sehen die Notwendigkeit, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Jungen und Mädchen, sowie Männern und Frauen in Bezug auf gesundheitsrelevante Fragestellungen in Form einer gendersensiblen Gesundheitsversorgung zu berücksichtigen. Es braucht in diesem Bereich als ersten Schritt eine Bedarfsanalyse, die der Jungen- und Männergesundheitsbericht Baden-Württemberg aus unserer Sicht auch geliefert hat.

    Mit einem Antrag zum Thema „Jungen- und Männergesundheit in Baden-Württemberg“ (Drucksachen 15/6835) haben wir  als grüne Landtagsfraktion das Ziel einer systematischen gendersensiblen Gesundheitsberichterstattung bereits politisch formuliert. Wir werden uns für die Umsetzung und Verstetigung einer solchen Berichterstattung in der nächsten Legislaturperiode weiter stark machen.

  • Wir messen Thema Jungengesundheit einen hohen Stellenwert bei und werden uns daher aktiv dafür einsetzen, dass bestehende Lücken bei der Datenlage geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund werden wir prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, um vorhandene Datenquellen besser auf einzelne Themenbereiche ausrichten zu können und inwieweit auch der Zugriff auf schon vorhandene Daten verbessert werden kann. Da es sich jedoch bei den Gesundheitsdaten um hochsensible Daten handelt, muss der Datenschutz zwingend gewährleistet sein. Auch sollte sich Baden-Württemberg in Zukunft stärker an bundesweite Erhebungen zur Kinder- und Jugendgesundheit beteiligen.

  • Es müssen Ziele und Messgrößen definiert werden, die für die Bestimmung eines Erfolgsgrads erforderlich sind. Sofern Bedarf an steuerungsrelevanten Daten besteht, sollten diese erhoben werden.

  • Antwort steht noch aus.

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Zuletzt aktualisiert am 5. März 2016