Online-Workshop“ Gefangen in virtuellen Welten?“

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ONLINE

GEFANGEN IN VIRTUELLEN WELTEN?

Jungen*, Gaming Disorder und exzessive Mediennutzung – Eine sozialpädagogische Herangehensweise

27. APRIL 2022

09:00-13:00Uhr

Ungefähr 3 Millionen der bis 17jährigen spielen regelmäßig Digitale Spiele. Bei den Jungen* sind es knapp 95%. Laut einer DAK-Studie gelten 15,4 Prozent der Minderjährigen als sogenannte Risiko-Gamer. Angeblich zeigen rund 465.000 aller Jugendlichen dieser Altersgruppe ein riskantes oder pathologisches Spielverhalten im Sinne einer Gaming-Sucht. Anscheinend sind Jungen* hier mehr gefährdet als Mädchen*. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnte während des Corona-Lockdowns vor einer steigenden Gefahr der Computerspielsucht bei Jugendlichen. Regelmäßig berichten die Medien über diese „neue“ Gefahr im „Kinderzimmer“.

Doch was ist überhaupt Computerspielsucht? Wie erkenne ich dies als Fachkraft? Nach welchen Kriterien beurteile ich ob junge Menschen „süchtig“ nach Digitalen Spielen sind? Ist das wirklich alles so schlimm oder wird hier Alarmismus betrieben? Und wenn Jungs* wirklich in eine Computerspielsucht/Exzessive Nutzung „hineinrutschen“, was kann ich als Fachkraft dann überhaupt tun?

In dieser Online-Workshop wollen wir uns der mit dem ICD-11 eingeführten Diagnose des „Gaming-Disorder“ aus einer sozialpädagogischen Sicht nähern. Sie erfahren Diagnosekriterien, die Abgrenzung zur „Exzessiven Mediennutzung“ und schlussendlich beschäftigen wir uns mit Präventions- und Interventionsmöglichkeiten – immer aus einer (sozial-)pädagogischen, jungenarbeiterischen Sicht!

ZIELGRUPPE

Jungenarbeiter*innen, Pädagogische Fachkräfte der Jugend(-sozial)arbeit, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen sowie interessierte Personen.

REFERENT

Benjamin Götz ist Bildungsreferent der LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Gender & Medien. In seiner früheren Arbeit in der Sozialpädagogischen Familienhilfe betreute er viele Fälle von Jungen mit „Computerspielsucht“.

TEILNAHMEGEBÜHR

30 Euro.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung per E-Mail. Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie vorab per Mail.

Für das Online-Seminar benötigen Sie ein digitales Endgerät mit stabiler Internetverbindung, idealerweise einen PC/Laptop, ausgestattet mit einem Mikrofon und einer Webcam. Wir nutzen die Videokonferenz-Software Zoom.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.