Jungengesundheit in den Hilfen zur Erziehung- Kooperation mit KVJS

Datum/Zeit
22.03.22 - 24.03.22
Ganztägig

Kategorien


Fortbildung: Jungengesundheit in den Hilfen zur Erziehung

Als Kooperationspartner bieten wir zusammen mit dem KVJS in 2022 eine 2,5tägige Fortbildung im Tagungszentrum Herrenberg-Gülstein an.

Zielgruppe

Fachkräfte der Jugendämter, Fachkräfte der stationären und ambulanten Hilfen zur Erziehung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Fachkräfte in Erziehungshilfestellen, Fachkräfte der Schulsozialarbeit sowie Jungenarbeiter

Ziele und Inhalte

Bereits im Alter von zehn Jahren unterscheiden sich Mädchen und Jungen deutlich in ihrem Gesundheitsverhalten, ihrer Entwicklung und ihrer Gesundheit. Bei einem Teil der Jungen* können Männlichkeitsbilder durchaus problematische Gesundheitsfolgen zeigen. So bei Jungen*, die sich an überzogenen Stereotypen orientieren oder die Männlichkeit auf extreme Bilder des Maskulinen reduzieren (etwa auf einen „Rambo“ oder „Lonely Wolf“, der stets risikobereit, abenteuerlich und autonom lebt) – also auf eine gefährliche und gefährdete Männlichkeit. Diese Orientierung kann im Männlichkeitsspektrum einen Problempol darstellen – repräsentiert aber nicht den gesamten männlichen Horizont. Es gilt, im Blick auf Jungen* immer auch eine positive Sichtweise, attraktive Bilder von Männlichkeit* und Gesundheit zu integrieren.

Fachkräfte lernen in dieser Fortbildung
– Gesundheitsbedarfe von Jungen* genderbewusst zu erkennen und darauf einzugehen,
– Jungen* zu einem höheren Maß an Selbstbestimmung über ihre eigene Gesundheit zu befähigen,
– geschlechtersensible Methoden zur positiven Gesundheitsförderung von Jungen*.

Geplante Themenbereiche:
Männlichkeit und Jungengesundheit, männliches Risikoverhalten, Sexualität aus Sicht der Jungenarbeit, Körperarbeit/Bewegungsarbeit, Ideenentwicklung zur Förderung in der eigenen Einrichtung

Referent*innen

  • Dr. Reinhard Winter, SOWIT Tübingen
  • Benjamin Götz, LAG Jungen*- und Männer*arbeit BW
  • Patrick Nagel, Jugendamt Stuttgart, stationäre HzE
  • Ralf Weinert, Ryoan-Dojo Esslingen
  • Franca Gröner, Schulsozialarbeiterin und freiberufliche Referentin für gendersensible, kampfkunstorintierte Präventionsarbeit

Infos und Anmeldung über die Homepage des KVJS