Im Kampf um die eigene Männlichkeit – Gewaltprävention in der Arbeit mit Jungen durch Kampfkunst

Datum/Zeit
19.06.20
9:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Jugendhaus Nexus, Oberesslingen

Kategorien


Gewaltprävention durch Methoden der Kampfkunst

Eine innovative Kombination aus Jungenarbeit, Kampfkunst und Präventionsarbeit!

Was ist männlich*? Müssen Jungen* kämpfen? Ist Kampf immer Gewalt? Wie kann Kampfkunst pädagogisch und präventiv in der Jungenarbeit eingesetzt werden? Anhand der Kampfkunst Ju-Jitsu, welche auf dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beruht, werden wir diesen Fragen nachgehen.

Die Kampfkunst Ju-Jitsu bietet  ein erlebbares Prinzip, das sich sehr gut zur Vermittlung von Werten und Inhalten eignet und viele Übertragungsmöglichkeiten bietet. Der Fokus dieser Herangehensweise liegt auf der praktischen Durchführung von Übungen, Spielen und Techniken. Bezeichnend ist der Wechsel von körperlicher An- und Entspannung. Die Junge*n sollen sich bewegen, spielen, auspowern und immer wieder zu Ruhe finden und sich entspannen. So wird auch das eigene Körpergefühl und damit die Beziehung zum eigenen Körper ausgebaut. Der Tag besteht aus mehreren inhaltlichen Bausteinen, die modular genutzt und an die Gruppe angepasst werden können. Die Übungen werden durch Verhaltensregeln der Kampfkunst sowie rituellen Umgangsformen gerahmt. Das Konzept ist jahrelang in Jugendarbeit und Schulsozialarbeit praxiserprobt.

Es sind keine Vorkenntnisse oder eine besondere Sportlichkeit erforderlich.

Zielgruppe: Jungenarbeiter*, Fachkräfte der Jugend(-sozial)arbeit, Erzieher*innen, Lehrer*innen

Ameldung Workshop