Jahresklausur des LAGJ-Ausschusses in Bad Boll plädiert für stärkere Sichtbarkeit von Jungenarbeit

Vom 22.-23.03. traf sich der LAGJ-Ausschuss gemeinsam mit dem Vorstand zu seiner jährlichen Klausur in der evangelischen Akademie Bad Boll. Dabei wurde Markus Röcker, Bildungsreferent im ejw, aus dem Ausschuss verabschiedet. Vorstand und LAGJ-Referent bedankten sich herzlich für seine dreijährige Tätigkeit. Inhaltlich beschäftigte sich die Klausur mit konkreten Aktivitäten im laufenden Jahr, u.a. den Weiterbildungen zum Jungenarbeiter* und zum Pädagogischen Handeln mit Tätern* sexualisierter Gewalt, außerdem mit dem für Juli geplanten Fachtag „Impulse für die Jungenarbeit“, sowie mit einer Reihe von Workshops, die für den Herbst dieses Jahres geplant sind. Im Mittelpunkt der Klausur stand die strategische Ausrichtung mit Blick auf das Jahr 2018. Dabei ging es um die Sichtbarkeit und Relevanz von Jungenarbeit*, die fachliche Ausrichtung, sowie um Struktur- und Zukunftsfragen. Geschlechterbewusstes (sozial-)pädaogisches Arbeiten bezogen auf Jungen* ist zeitgemäss und notwendiger denn je. Diese in einer Erhebung der LAGJ bestätigte Erkenntnis soll in Fachkreisen und öffentlich noch stärker als bisher vermittelt und die damit verbundenen Chancen bekannt gemacht werden. Bei Interesse an einer Mitarbeit oder Anfragen zu Angeboten der Jungenarbeit, steht die Geschäftsstelle gern für Auskünfte zur Verfügung.

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