Archiv des Autors: Michael Schirmer

VII. Weiterbildung zum Jungenarbeiter* – Differenz- und geschlechterbewusstes Handeln mit Jungen* und jungen Männern* (Start: 18.06.)

Die von der  LAGJ bereits mehrfach angebotene und nun aktualisierte Qualifikation wird interessierten Fachmännern* fachliches Handwerkszeug, Arbeitsweisen und intersektionale Grundlagen für die pädagogische Arbeit mit Jungen* und männlichen* Jugendlichen vermitteln. Neben bewährten Trainern* wurden drei neue Trainer*innen gewonnen und die Inhalte, z.B. in den Bereichen Gesundheit, neue Medien, Vielfalt der Geschlechter und Arbeit mit geflüchteten Jungen*/jungen Männern* überarbeitet bzw. erweitert. Für Fachkräfte in Teilzeit oder mit geringem Verdienst kann eine Bildungsprämie beantragt werden. Am Thomashof, Karlsruhe-Durlach beginnt das erste Modul am 18.06.2018.

[Flyer]       [Anmeldebogen]

Multiplikatoren* für unser Modellprojekt „Yezidische Jungs in BW“ gesucht

Gemeinsam mit der Fach- und Beratungsstelle Extremismus INSIDE OUT und der Präventions- und Beratungsstelle für Jungen* und junge Männer* JUNGEN IM BLICK suchen wir geeignete Multiplikatoren*, insbesondere qualifizierte Jungenarbeiter* und männliche* Fachkräfte der geschlechterbewussten (sozial-)pädagogischen Arbeit, die im Rahmen eines Modellprojekts die  geschlechterbewusste fachliche Begleitung von besonders schutzbedürftigen männlichen* Jugendlichen an verschiedenen Orten B-Ws sicherstellen. Informationen zum Projekthintergrund und Arbeitsansatz, sowie zu Chancen und Erwartungen finden Interessierte in einem Faltblatt.

ZUM FLYER

Aktuelle Workshops der LAGJ im ersten Quartal 2018

Auch im Jahr 2018 konzipiert die LAGJ neben der wegweisenden Weiterbildung zum Jungenarbeiter* (mit 7 Modulen) Einzel-Workshops für Einsteiger*innen und Interessierte an Einzelfragen der Jungenarbeit. Am 12. März wird in Stuttgart der bereits 2017 mit großer Resonanz durchgeführte Workshop „Brauchen Jungen* klare Ansagen?“ mit Reinhard Winter wiederholt. Am 19. März bieten wir in Karlsruhe in Kooperation mit dem dortigen Stadtjugendausschuss den Workshop „Jungenarbeit trifft Sexualpädagogik“ an. Beide Workshops sind bereits ausgebucht. Eine Warteliste wurde eingerichtet.

[Klare Ansagen]      [JA trifft Sexualpädagogik]

Klare Antworten beim Workshop „Brauchen Jungen* klare Ansagen?“ am 23.10. 2017

Offensichtlich wollen sehr viele Fachkräfte erleben, DAS und WIE eine professionelle Beziehung mit Jungen* im Arbeitsalltag gelingt und was mit dem eigenen Handeln, noch mehr aber mit der eigenen Haltung dazu beigetragen werden kann. Denn der Workshop am 23.10. war ausgebucht und die Nachfrage so groß, das die LAGJ diesen wiederholen wird. Diejenigen, die das Glück hatten, den Referenten Reinhard Winter zu erleben, erhielten keine vorgefertigten Antworten, aber vielfältige Überlegungen zu Anforderungen an eine gute Autorität. Diese entwickelte er nicht nur in Präsentationen, sondern in vielen interaktiven Aufgaben gemeinsam mit den Teilnehmenden. Das ermöglichte die eigene Beteiligung, ließ Fragen an das konkrete Handlungsrepertoire und an die Erfahrungen der Teilnehmenden zu und führte zu Angeboten für vielfältige Erweiterungen eines aus der Mode geratenen Autoritätskonzepts. Klar wurde auch, dass Autorität eine doppelte geschlechterbezogene Dimension hat: zum einen die der Autoritätsperson – als Frau* bzw. als Mann* – und zum anderen die des Jungen* in seinen Männlichkeitsinszenierungen. Diese Realität stand im besonderen Fokus des Workshops. Wer Reinhard Winter und sein langjährig durchdachtes und durchlebtes Konzept für eine autoritative Haltung kennenlernen möchte, kann sich über die LAGJ zum nächsten Workshop am 12. März 2018 anmelden.

[Fotostrecke WS „Klare Ansagen“]

[Flyer „Klare Ansagen“]

Gelungener Einführungs-Workshop Jungenarbeit für rumänische Fachkräfte mit AHA-Effekten

Rumänische Gäste und ihre Begleiter*innen vom Paritätischen Jugendwerk erlebten am 17.10. 2017 einen vollgepackten Einführungstag in theoretische Hintergründe und gelingende Praxis der Jungenarbeit. Den positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden konnten die Kollegen von Jungen im Blick, Antihelden* und LAGJ, die den Workshop gestalteten, entnehmen, dass die rumänischen Kolleg*innen Lust auf eine Fortsetzung haben. Einfühlsam seien schwierige Inhalte vermittelt worden, die sonst oft mit der Holzkeule vorgesetzt werden würden, so die Rückmeldung eines Teilnehmenden. Ein anderer bedauerte, Jungenarbeit in der eigenen Biographie nicht früher erlebt zu haben. Mit vielen fachlichen Anregungen im Gepäck, reisten die Fachkräfte aus Bukarest, Cluj und Sibiu in ihren Arbeitsalltag zurück. Spaß gemacht hat es noch dazu, was auch einige der Fotos belegen.

[Fotostrecke WS rumänische Gäste]

Wiederholung des Workshops „Brauchen Jungen* klare Ansagen?“ am 12.03. 2018

Aufgrund des hohen Interesses am Workshop „Brauchen Jungen* klare Ansagen?“ am 23. Oktober 2017, zu dem Reinhard Winter als Referent gewonnen werden konnte, wird das Angebot am 12.03. 2018 mit gleichen Inhalten und Konditionen wiederholt. Eine schnelle Anmeldung wird empfohlen, da der Workshop eine große Resonanz findet.

[Anmeldeformular WS 12.03. 2018]

 

23.10. Stuttgart: BRAUCHEN JUNGEN* KLARE ANSAGEN? – Ein Workshop der LAGJ

An diesem Tag werden sich die Teilnehmer*innen unter Anleitung von Reinhard Winter (SOWIT Tübingen) praxisnah damit auseinandersetzen, wie Autorität als Beziehungsqualität – insbesondere in der Arbeit mit Jungen* und männlichen* Jugendlichen – hergestellt und kommuniziert werden kann. Sie erlernen förderliche Aspekte für Autorität und verstehen die Bedürfnisse der Jungen* nach Autorität. Die Teilnehmer*innen werden sich im WS auch mit ihrer Haltung bzw. Einstellung zur persönlichen Autorität und mit ihrer eigenen Biografie im Kontext des Themas auseinandersetzen. Der Workshop findet in Kooperation mit und in den Räumen von Jungen im Blick – Beratungsstelle für Jungen (JUB) in Stuttgart statt. Der Workshop ist inzwischen ausgebucht. Er wird aufgrund des großen Interesses am 12. März 2018 wiederholt. Eine Anmeldung dafür ist schon heute möglich. [Kontakt]

[Flyer mit Anmeldungsformular]

Zwei LAGJ-Weiterbildungen mit mehreren Modulen erfolgreich abgeschlossen

Zu den Aufgaben der LAGJ als landesweite Fachstelle für Jungenarbeit und Jungenpolitik zählt auch die Qualifizierung von Bildungsträger*innen  insbesondere in Themenfeldern geschlechterbewusster Jungenarbeit. Wir freuen uns darüber, dass wir im Juli 2017 sowohl den VI. Durchgang der Weiterbildung zum Jungenarbeiter* als auch den ersten Kurs der Qualifikation „Pädagogisches Handeln mit Tätern Sexualisierter Gewalt“ erfolgreich abschließen konnten. Insgesamt nahmen daran 26 Fachkräfte aus 23 Institutionen, darunter Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Beratungsstellen und Schulen, teil. Eine Neuauflage beider Weiterbildungen ist für das Jahr 2018 geplant.

[Fotostrecke WB JA]    [Fotostrecke Päd. Handeln]

LAGJ-Fachtag „Impulse für die Jungenarbeit“ fand mit guter Beteiligung in Weinstadt statt

Über 50 Menschen waren am 07.07. zum Fachtag 2017 der LAG Jungenarbeit  ins Haus der Jugendarbeit Weinstadt gekommen. Der Titel des Fachtages hielt, was er versprach: vielfältige Denkanstöße und Praxisbeispiele für eine gelingende sozialpädagogische Arbeit mit Jungen* vermittelten sowohl Peter Bienwald, geschäftsführender Bildungsreferent der Landesfachstelle Jungenarbeit in Sachsen, in seinem Einführungsvortrag, als auch die Trainer der sich daran anschließenden 5 Workshops und nicht zuletzt ein Performance-Künstler, der der sozialarbeiterisch tätigen Zunft zusammenfassend auf unterhaltsame Weise den Spiegel vorhielt. Möglich war der Fachtag durch die Initiative des Arbeitskreises Jungenarbeit im Rems-Murr-Kreis, die Unterstützung sowie aktive Beteiligung des Jugendreferats Weinstadt und die Kooperationsbereitschaft des Kreisjugendamtes Rems-Murr-Kreis, Fachbereich Jugend. Eine Dokumentation des Fachtags ist in Arbeit.

[Fotostrecke]       [Flyer]

Neue Workshop-Reihe: Pädagogik im Kontext geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Reflexion – Antidiskriminierung – Handlungsfähigkeit.

Ab Dezember 2017 bietet die LAGJ in Kooperation mit weiteren Trägern  diese innovative  Fortbildung an, die mit dem Zertifikat „Fachkraft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und Antidiskriminierung“ abgeschlossen werden kann. In drei Modulen mit jeweils drei Tagen wird der Dreiklang „Vielfalt & Normativität“ „Diskriminierung & Handlungsfähigkeit“ und „Praxisreflektion & Perspektiventwicklung“ im Mittelpunkt stehen. Dazu sind erfahrende Trainer*innen des Berliner Instituts für Bildung und Forschung Dissens e.V. gewonnen worden.

[Flyer]   Anmeldung: kabs[at]paritaet-bw.de Weiterlesen